Die Ukraine, Co-Gastgeber der EM 2012, steht in der Vorrundengruppe D vor einer schweren Aufgabe. Gegen England und Frankreich geht das Team von Oleg Blochin bei den EM Wetten als klarer Außenseiter auf den Platz, nur mit den Schweden bewegt man sich in etwa auf Augenhöhe. Die Buchmacher setzen bei dieser Konstellation natürlich auf einen Durchmarsch der beiden Fußball-Großmächte England und Frankreich.
Die Equipe Tricolore schied zwar bereits in der Gruppenphase der letzten WM sang und klanglos aus, in der Zwischenzeit hat sich die Elf von Laurent Blanc aber wieder gefangen. Spätestens seit dem Länderspielsieg über Deutschland ist klar, dass die Franzosen wieder zu alter Stärke zurück gefunden haben.
Bei den Wettquoten für den Gruppensieg liegen die Briten noch einen Tick vor den „Bleus“, ihr Favoritenstatus gründet sich vor allem auf dem guten Abschneiden in der Qualifikation. Dort setzten sie sich ohne Niederlage als Gruppenerster gegen die Schweiz, Wales, Bulgarien, Montenegro durch. Angesichts der andauernden Querelen im englischen Verband – die Nationalelf steht seit längerer Zeit ohne Trainer da – und der Niederlage im letzten Länderspiel gegen Holland, muss die Einschätzung der Buchmacher aber schon etwas verwundern.
In der Gruppe D richten sich praktisch alle Augen auf den Gastgeber und die beiden EM-Mitfavoriten England und Frankreich. Die wenigsten haben die Schweden auf der Rechnung, die als bester Gruppenzweiter der ganzen EM-Qualifikation in die Endrunde einzogen. Dabei gelang ihnen sogar ein beeindruckender 3:2-Erfolg über den späteren Gruppensieger Holland. Gut möglich, dass die Skandinavier mit Top-Stürmer Ibrahimovic für eine Überraschung in der Vorrunde sorgen werden. Unter diesen Umständen dürfte für die Ukraine nicht viel zu holen sein, um in die K.o-Runde einzuziehen, wird die Unterstützung des Publikums alleine nicht ausreichen. Gerade gegen stärkere Mannschaft haben die Gastgeber in der Vorbereitung aber nicht gut ausgesehen.
Laut den Sport-Experten und den Wettanbietern wird die EM 2012 am Ende auf ein Duell zwischen Deutschland und Spanien hinaus laufen. Die besten Chancen, in dieses Duell eingreifen zu können, haben dann die ebenfalls hoch gehandelten Niederlande. Spanien ist als Titelverteidiger nach der EM 2008 und als amtierender Weltmeister von 2010 natürlich der klare Favorit bei den EM Wetten. Jedoch sollte diese extrem niedrige Wettquote zwischen 3,25 und 3,6 nicht darüber hinweg täuschen, dass es auch bei Spanien einige Probleme gibt. Der spanische Top-Stürmer David Villa war lange verletzt und hinter seiner Formkurve steht bis zur EM zumindest ein größeres Fragezeichen. Dazu sind die Stars der Spanier inzwischen wieder zwei Jahre älter geworden und auch die verpassten internationalen Titel in der Champions League könnten ihnen psychisch schwer zusetzen.
Bei Deutschland könnte wiederum das Erreichen des Endspiels in der Champions League durch den FC Bayern München zum Problem werden. Denn dadurch verpasst der komplette Bayern-Block der Nationalmannschaft einen Großteil der Vorbereitung zur EM und ist vielleicht auch körperlich nicht mehr in Höchstform. Dazu stehen einige Fragezeichen hinter den lange verletzten Stars wie Klose, Mertesacker, Götze oder Schweinsteiger. Diese Tatsachen haben die Wettquoten allerdings bisher nicht negativ beeinflusst. Denn Deutschland steht hier nur knapp hinter Spanien mit einer Wettquote zwischen 4 und 4,25.

Auf Platz 3 folgen die ambitionierten Holländer. Der Finalist der WM 2010 ist mit einer Wettquote zwischen 7,5 und 8,5 auf jeden Fall ein ernst zu nehmender Gegner. Es folgen die üblichen Verdächtigen der großen Fußball-Nationen mit Italien und Frankreich. Beide liegen bei einer Spanne in den Wettquoten zwischen 12 und 15. Diese Teams haben es zumindest in der Vorrunde leichter als Portugal, die es in ihrer “Todesgruppe” mit Deutschland und den Niederlanden aufnehmen müssen. Unter diesen Voraussetzungen haben sie immer noch eine ordentliche Wettquote zwischen 15 und 21.
Weiter hinten in der Rangliste folgt Russland mit einer Wettquote zwischen 20 und 23 und mehrere Länder wie Kroatien und dem einen Gastgeber Ukraine mit Wettquoten zwischen 30 und 50 beziehungsweise 40 und 50. Noch schlechter sind die Wettquoten des zweiten Gastgebers Polen zwischen 51 und 60 sowie die Wettquoten der Tschechen zwischen 51 und 75.
Ganz finster wird es bei den vier Teams, die allgemein als Gruppenletzte angesehen werden. Von diesen Teams werden höchstens Griechenland mit einer Wettquote zwischen 67 und 75 halbwegs Chancen ausgerechnet. Dänemark, Schweden und Irland dürften nach der Vorrunde raus sein.
In der Fußball-Bundesliga wird es am 23. Spieltag zum großen Verfolgerduell zwischen Bayern München und Schalke 04 kommen. Beide Teams liegen in der Tabelle nur vier bzw. fünf Punkte hinter Spitzenreiter Dortmund, der Sieger wird sich nach dem Gladbacher Unentschieden zum Verfolger Nummer 1 aufschwingen.
Die Münchner sind vor heimischer Kulisse natürlich der Favorit, die Knappen haben angesichts der aktuellen Bayern-Krise aber gute Chancen zu punkten. Der Rekordmeister taumelt zur Zeit wie ein angeschlagener Boxer durch den Ring, dem Abrutschen in der Liga folgte in der Königsklasse die Niederlage gegen Basel. Es stimmt hinten und vorne nicht mehr in der Elf von Jupp Heynckes, die einfach nicht mehr an Leistungen der Hinrunde anknüpfen kann.
Wenngleich Trainer und Umfeld unmissverständlich eine Trendwende fordern, steht es völlig in den Sternen, ob die Bayern am Wochenende zurück in die Erfolgsspur finden. Schalke ist gut drauf, die Knappen schlugen am letzten Spieltag den VfL Wolfsburg mit 4:0 und bezwangen in der Euro-League Viktoria Pilsen mit 3:1. Der jüngste Erfolg ist eng mit Jan Klaas Huntelaar verbunden. Der Niederländer schoss gegen die Polen alle drei Tore und ist drauf und dran Mario Gomez von der Spitze der Top-Torschützen zu verdrängen. Heynckes wird sich etwas einfallen lassen müssen, um den Goal-Getter in der Allianz Arena zu stoppen.
Bis zum Top-Spiel möchte der Trainer intensive Einzelgespräche führen, um die offensichtliche Blockade in den Köpfen seiner Stars zu lösen. Gerade die Offensivreihen blieben in den letzten Spielen weit unter ihren Möglichkeiten, die gesamte Mannschaft leidet unter der fehlenden Abstimmung und Kommunikation. Die Wettanbieter glauben an die Wiederauferstehung des Rekordmeisters und sehen die Bayern zu Hause in der Favoritenrolle. Eines ist klar, eine Niederlage kann sich der FCB nicht leisten sonst, wenn er weiter im Titelrennen bleiben möchte.
Der FC Bayern wird am Mittwoch kommender Woche sein Champions-League-Achtelfinalspiel gegen den FC Basel bestreiten. Die Partie gegen den Schweizer Meister ist eine Neuauflage der vergangenen Saison, damals standen sich beide Vereine erstmals in der Gruppenphase der Königsklasse gegenüber. Die Bayern behielten im Hin- und Rückspiel die Oberhand und so wird es – nimmt man die Wettquoten der Fußballwetten als Maßstab – nach Ansicht der Wettanbieter wie Interwetten auch dieses Mal ausgehen.
Die Schweizer surfen allerdings gerade auf einer Welle der Euphorie, durch einige grandiose Spiele in der Vorrunde, haben sie erstmals den Sprung ins Achtelfinale geschafft. Basel schaltete in der Gruppe C sensationell die Reds von Manchester United aus und lieferte auch gegen den Gruppensieger Benfica Lissabon zwei starke Vorstellungen.
Mit dem neuen Selbstvertrauen möchten sie dem deutschen Rekordmeister die Tour vermasseln und ihren Höhenflug fortsetzen. Zumindest im heimischen St. Jakobs Park darf man den Eidgenossen eine gute Leistung zutrauen, zu einem Sieg über die Bayern dürfte es aber nicht reichen. Dem Team von Heiko Vogel fehlen einfach noch die spielerischen Mittel und die nötige internationale Erfahrung um die Münchner ernsthaft zu gefährden. Ein Fußballwunder wie gegen Manchester United findet schließlich nicht alle Tage statt.
Bei den Bayern war man über das leichte Achtelfinallos hocherfreut, bei allem Optimismus sollte man sich aber nicht zu sicher sein. Zuletzt war reichlich Sand im Münchner Getriebe, die neue Verletzung Schweinsteigers und die Querelen um den allzu egoistischen Arjen Robben kommen da zur Unzeit. Bis zum Achtelfinale wird man an der Säbener Straße bemüht sein die aufgeheizte Stimmung zu beruhigen und das Team auf das große Saisonziel – CL-Finale in München – einzuschwören.
Wenn es darauf ankommt, werden die Münchner wieder ihre beste Leistung abrufen, ein Auswärtssieg scheint gewiss, bei Oddset Wetten erhält man für einen Triumph der Bayern in Basel lediglich eine Wettquoten von 1,45.
Die Rückrunde der laufenden Fußball Bundesliga Saison 2011/2012 steht in den Startlöchern und wird im Rahmen des kommenden Eröffnungsspiels auf dem Bundesliga Spielplan mit FC Bayern München gegen Borussia M’Gladbach beginnen. Die 18 Bundesligisten haben die vergangene Winterpause für Transfers und zahlreiche Trainingseinheiten genutzt und auch die Buchmacher und Wettanbieter haben die fußballfreie Zeit nicht tatenlos verbracht und an den aktuellen Wettquoten für die Langzeitwette des deutschen Meisters gearbeitet.
Für die Experten ist der FC Bayern München der absolute Favorit auf den Meistertitel, sodass die derzeitige Tabellenführung der Münchener alles andere als ein Zufall ist. Die Münchener konnten auf dem ersten Tabellenplatz überwintern und die Wettanbieter signalisieren mit ihrer äußerst geringen Wettquote in Höhe von 1,30 eindeutig, dass sie denken, dass sich an dieser Platzierung der Bayern auch im Laufe der Rückrunde nichts mehr ändern wird. Die geringe Quote wurde angesetzt obwohl sich im Laufe der Hinrunde auch andere Mannschaften in den Vordergrund spielen konnten wie beispielsweise der amtierende deutsche Meister Borussia Dortmund und der FC Schalke 04.
Die beiden Klubs aus dem Ruhrgebiet stehen direkt unter den Bayern auf den Tabellenplätzen zwei und drei und dennoch haben die Wettanbieter im Verhältnis zum deutschen Rekordmeister deutlich höhere Quoten angesetzt. Für Borussia Dortmund wird derzeit eine Quote in Höhe von 5,00 gehandelt, während die Schalker sogar auf eine Quote von 16,0 kommen. Man darf natürlich nicht vergessen, dass die Schalker bereits seit 50 Jahren keinen deutschen Meistertitel mehr gewinnen konnten, dennoch ist eine Quote in Höhe von 16,00 schon recht hochgegriffen in Anbetracht der bisherigen Leistungen von Königsblau. Letztendlich sind Prognosen natürlich nur Prognosen und man darf gespannt sein, wie sich die weitere Saison entwickeln wird.
Zum Auftakt der Vierschanzentournee in Oberstdorf feierte der Österreichische Skiverband einen beeindruckenden Dreifach-Sieg. Gregor Schlierenzauer wurde seinem Favoritenstatus bei den Buchmachern wie z.B. Tipico gerecht und holte sich mit 283,3 Punkten den Tagessieg auf der Schattenbergschanze, vor seinen Teamkameraden Andreas Kofler (265,2) und Thomas Morgenstern (264,3).
Der Deutsche Severin Freund segelte als Vierter mit 264,0 Punkten nur haarscharf an einem Podestplatz vorbei und hat weiter alle Chancen auf eine Top-Platzierung im Gesamt-Klassement. Richard Freitag musste sich nach einem mittelmäßigen Sprung im ersten Durchgang am Ende mit dem zehnten Platz zufrieden geben, er wird beim Kampf um den Gesamtsieg keine Rolle mehr spielen. Stephan Hocke rundete als zweitbester Deutscher auf Platz 8 das insgesamt gute Ergebnis des DSV ab. Martin Schmitt erwischte hingegen einen rabenschwarzen Tag, er verlor das teaminterne K.o-Duell gegen Markus Eisenbichler und konnte sich nicht für den zweiten Durchgang qualifizieren.
Es war ein dramatischer Tag an der Schattenbergschanze. Starke Schneefälle und drehende Winde hatten Richard Freitag zwischenzeitlich aus dem Wettbewerb katapultiert und Gregor Schlierenzauer aller Chancen auf den Gesamtsieg beraubt. Die Jury hatte schließlich ein Einsehen, brach den ersten Durchgang ab und cancelte die Ergebnisse, um ein Mindestmaß an Chancengleichheit zu gewähren. Beim Neustart konnte zumindest der Österreicher seine wahres Leistungsvermögen unter Beweis stellen.
Insgesamt wurde Team Austria seinem Favoritenstatus mehr als gerecht. ÖSV-Nationalcoach Alexander Pointner hatte allen Grund zum Jubeln. Seine Mannschaft könne sich jetzt reale Hoffnungen auf den Tourneesieg machen, erwarten dürfe man ihn aber nicht. Selbstverständlich wolle man aber jetzt „das Ding“ gewinnen. Im Garmisch-Partenkirchen wird die Tournee am Neujahrstag ihre Fortsetzung finden. Gregor Schlierenzauer wird erneut als Favorit an den Start gehen, neben seinen Teamkameraden haben am ehesten Severin Freund, der Japaner Daiki Ito und der Norweger Anders Bardal, eine Chance die österreichische Phalanx zu durchbrechen.
Am kommenden Dienstag stehen die Bayern nach Ansicht der Wettfreunde vor einer schweren Aufgabe in der Champions-League. Sie müssen am dritten Spieltag der Vorrunde auswärts beim SSC Neapel antreten. Die Partie im restlos ausverkauften Stadion San Paolo, ist nach dem Spiel gegen Manchester City, die zweite echte Herausforderung der Saison. Die Neapolitaner sind eine heimstarke und torgefährliche Mannschaft, die nach turbulenten Jahren an alte Glanzzeiten anknüpfen möchte.
Die glorreiche Ära des SSC ist eng mit Diego Maradona verknüpft, der mit Neapel in den 80-er Jahren zweimal die italienische Meisterschaft und den Uefa-Cup gewinnen konnte. Nach seinem Abgang konnten die Neapolitaner weder national noch auf europäischer Bühne nennenswerte Erfolge feiern. 2004 ging der Klub Konkurs und musste sich mühsam neu formieren und aus der dritten Liga zurück in die Seria A kämpfen. Die diesjährige Teilnahme an der Champions-League ist der vorerst größte Erfolg seit der Neugründung.
Nach einem Auftaktsieg gegen den FC Villareal (2:0) und einem Unentschieden gegen Manchester City (1:1) liegen die Italiener mit 4 Punkten auf dem zweiten Rang der Gruppe A. Der Start in die heimische glückte ebenfalls, dort belegt Neapel zurzeit den vierten Platz, musste aber am Wochenende eine 1:2-Heimniederlage gegen den SC Parma quittieren.
Die Bayern führen aktuell sowohl die Bundesliga als auch ihre CL-Vorrundengruppe souverän an und nutzten den 9. Spieltag der Fußball-Bundesliga, um weiteres Selbstvertrauen für die Partie gegen die Italiener zu tanken. Die Hertha hatte am Samstag in München keine Chance und wurde mit einer 4:0-Klatsche nach Hause geschickt. So einfach wird es am Dienstag im Stadion San Paolo nicht werden, aber selbstverständlich reisen die Bayern als klarer Favorit nach Italien. Nicht nur die aktuelle Top-Form und die Einschätzung der meisten Wettanbieter, sondern auch die langjährige Erfahrung aus unzähligen Auftritten in der Königsklasse sprechen für die Münchner. Wenn sie ihre Leistung abrufen, werden sie gegen Neapel einmal mehr als Sieger vom Platz gehen.
Dass sich beim FC Barcelona naturgemäß alles um Lionel Messi dreht, ist kein großes Geheimnis. Dass die Katalanen deswegen auch in der Champions League bei den Wettanbietern der große Favorit sind, ebenso wenig. Mit einer Quote von 3,0 kann man mit Sportwetten nicht viel Geld gewinnen, setzt man auf eine erfolgreiche Titelverteidigung der Spanier in der Saison 2011/12. Viel interessanter ist da schon die Frage, ob sich die Quoten der deutschen Vertreter lohnen.
Der FC Bayern München jedenfalls darf sich noch zum erlauchten Kreis der erweiterten Titelfavoriten zählen. Schließlich überzeugte die Elf von Jupp Heynckes nicht nur beim 7:0-Kantersieg gegen den SC Freiburg und feierte so eine gelungene Generalprobe, bevor die Reise jetzt zum spanischen Club nach Villarreal geht. Die Quote von 20,0 auf einen Münchner Sieg ist gewiss reizvoll: Denn mit Arjen Robben, Franck Ribery oder Torero Mario Gomez ist den Bayern alles zuzutrauen. Gefährlich wird es nur, wenn man sich die Gruppe A betrachtet, in der der Rekordmeister antreten muss. Denn da warten auch noch Manchester City und der SSC Neapel. Ein heißer Vierkampf um die zwei Plätze fürs Achtelfinale darf erwartet werden.
Interessant geht es gewiss auch in der Gruppe E zu, wo Bayer Leverkusen unter anderem der FC Chelsea zugelost wurde. An der Stamford Bridge feiert Michael Ballack also ein Wiedersehen mit alten Kollegen. Die Blues gelten als Favorit ihrer Vorrunden-Gruppe. Für die Elf von Robin Dutt wird es darauf ankommen, sich gegen die Spanier vom FC Valencia und gegen den belgischen Vertreter KRC Genk durchzusetzen. Gelingt dann der Sprung in die K.o.-Runde und am Ende sogar ein Finalsieg, darf sich über eine Quote von 100,00 bei den Wettanbietern gefreut werden.
Borussia Dortmunds Quote auf einen Sieg in der Champions League liegt hingegen bei den Buchmachern bei 50,0. Schon einmal gewann der BVB die Champions League, 1996/97 gegen Juventus Turin in München. Auch dieses Mal wird das Endspiel in der bayrischen Landeshauptstadt ausgetragen. Wenn das mal kein gutes Omen ist
Am kommenden Donnerstag wird der 1. Spieltag in der neuen Euro-League-Saison stattfinden. Aus der Fußball-Bundesliga haben mit Schalke 04 und Hannover 96, zwei Teams den Sprung in die Gruppenphase geschafft, der FSV Mainz 05 war überraschend in der Qualifikation gescheitert. Die Niedersachsen wurden der Gruppe B mit dem belgischen Traditionsklub Standard Lüttich, dem dänischen Top-Klub FC Kopenhagen und dem ukrainischen Außenseiter Vorskla Poltava, zugelost.
Das Team von Trainer Mirko Slomka wird gleich zum Auftakt (Donnerstag 19.00 Uhr) auf den mutmaßlich stärksten Gruppengegner, Standard Lüttich, treffen. Der zehnfache belgische Meister ist Stammgast auf der europäischen Fußballbühne und den Niedersachsen in puncto Erfahrung deutlich voraus. In der Saison 1982/83 stießen die Belgier sogar bis ins Finale des Europapokals der Pokalsieger vor. Hannover 96 konnte sich erst zum zweiten mal für einen europäischen Wettbewerb qualifizieren, der letzte Auftritt datiert noch aus der Saison 1992/93.
Dennoch gehen die Niedersachsen auf Grund ihrer konstant guten Leistungen, und dem beeindruckenden 2:1-Erfolg gegen den FC Sevilla in der Qualifikation, als klarer Favorit der Wettanbieter in die Auftaktpartie. Die Belgier leiden unter einer eklatanten Auswärtsschwäche und werden es sehr schwer haben in der AWD-Arena zu bestehen. Insgesamt steht Hannover in der Gruppe B vor einer lösbaren Aufgabe, weder der FC Kopenhagen noch das ukrainische Außenseiter-Team aus Poltava, sind stärker einzuschätzen.
Der FC Schalke 04 wird in der Gruppe J auf Steaua Bukarest, Maccabi Haifa und den AEK Larnaca treffen. Die Rumänen stellen zweifellos den härtesten Gruppengegner, der Hauptstadtklub errang 23-mal die nationale Meisterschaft und konnte 1986 den Europokal der Landesmeister erringen. In den letzten Jahren sind allerdings die großen Erfolge ausgeblieben, die letzte Saison beendete Bukarest auf einem blamablen 5. Platz und qualifizierte sich nur dank des Pokalsieges für die Euro-League. Nach zahlreichen Trainerwechseln hat das Team unter Ronny Levy wieder in die Erfolgsspur gefunden. Schalke wird gleich am 1. Spieltag (Donnerstag 21.05 Uhr) auf Bukarest treffen. Die Königsblauen sind gut in die Bundesliga gestartet und gehen leicht favorisiert in ihr Auftaktspiel.
Der wohl stärkste Fußballwettbewerb der Welt, die Champions League, startet am 13. September 2011 in die Gruppenphase, und Fans in ganz Europa schnalzen bereits mit der Zunge. Das ist nur allzu verständlich, schließlich verspricht die kommende Saison eine noch höhere Leistungsdichte als je zuvor. Neben dem absoluten Top-Favoriten aus Barcelona sind es vor allem Real Madrid, Chelsea und Manchester, die in den Listen der Buchmacher für Oddset Wetten weit oben stehen, dicht gefolgt von Namen wie dem AC Mailand, Arsenal London und dem FC Bayern München, der mit einer Quote von 20:1 zwar nicht gerade als erster Anwärter auf den Titel gilt, dafür aber zum erweiterten Kreis der Aspiranten gehört.
Die deutschen Vertreter unter der Lupe
Deutsche Fans werden allerdings nicht bloß den FC Bayern, der sein erstes Spiel am Mittwoch gegen Villareal bestreitet, freudig erwarten, sondern auch den deutschen Meister aus Dortmund sowie Vizemeister Leverkusen. Gerade die Dortmunder, die mit Spielwitz, Tempo und Teamgeist letzte Saison für Furore sorgten, sollten trotz ihrer Unerfahrenheit gute Chancen haben, die Gruppenphase zu überstehen. Zwar sind Arsenal, Olympique Marseille und Olympiakos Piräus keineswegs schwache Mannschaften, angesichts der Dortmunder Fähigkeiten könnte aber sogar der Gruppensieg möglich sein.
Leverkusen hingegen muss sich wohl mit der Rolle des Gruppenzweiten begnügen, da Chelsea in jedem Fall als Favorit der Gruppe gilt – so wie auch die Bayern in ihrer Gruppe. Dort wartet mit Manchester City zwar ein echter Brocken auf die Münchner, doch wer die Champions League im eigenen Stadion gewinnen will, muss auch solche Duelle überstehen, von den weiteren Gegnern Villareal und SSC Neapel ganz zu schweigen.